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Funk-Mitsprache-Forum Themen - auch (vereins)politische - rund um Funk
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Franz Hornauer Forenverantwortlicher

Anmeldungsdatum: 10.04.2006 Beiträge: 671 Wohnort: 83052 Bruckmühl/Mangfall
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Verfasst am: 05.11.2007, 07:50 Titel: Re:Nichts dazugelernt |
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Hallo Norbert,
| Zitat: | | Übrigens: nicht nur der Internetauftritt der Hambacher CSU ist nicht auf der Höhe der Zeit. Die Gemeinde www.dittelbrunn.de hat hier auch erheblichen Nachholbedarf! |
hattest Du am 27.10.07 vormittags geschrieben. Kaum sind ein paar Tage vergangen, schon ist auch die Titelseite der CSU Hambach, auf welcher bis dahin immer noch der Ministerpräsident Stoiber als ebensolcher benannt gewesen war (obwohl nun doch auch in der CSU Hambach schon seit jenen Wildbach-Kreuther Tagen im Frühjahr 2007 bekannt gewesen sein dürfte, wann dieser sein Amt zur Verfügung stellt), auch schon nach über einem Monat dieser Fehler berichtigt.
Der Schäuble'sche Überwachungswahn läßt grüßen ... oder mit anderen Worten: Die Kritiker werden immer genauestens beobachtet. So wohl auch mein Forum.
Viel besser wäre es, wenn sie die Kritiker auch ernst nehmen und sich selber nicht immer als Majestäten aufspielen würden. Denn Abgeordnete (oder eben auch Gemeinderäte) sind gewählte Diener ihrer sie ins Amt hebenden Wähler. Aber meist ist von der durchaus angebrachten Demut gegenüber ihren Wählern gerade bei der CSU wenig bis nichts zu merken - außer, es stehen gerade mal wieder Wahlen unmittelbar an.
So haben also die Dittelbrunner Gemeinderäte nicht nur im Pflegen der Internetseiten von Hambach und Dittelbrunn großen Nachholbedarf.
Aber auch die Gefühlskälte ist bei der Hambacher CSU schon auf der Startseite ihrer Internetpräsenz das ganze Jahr über bildlich dargestellt. Insofern ist die Seite perfekt gestaltet.
Bei uns in Oberbayern wirds zumindest auch mal Sommer im Jahr.
Ich weiß nur noch nciht, wieviele strenge Winter die Dittelbrunner Räte noch erleben müssen, bis sie es kapieren, daß der mündige Bürger in dieser Form, wie es dort im Baurecht ausformuliert ist, Bevormundungen überhaupt nicht braucht.
Die dürfen ruhig auf diesen Baugrundstücken sitzen bleiben. Denn wenn die Eigentümer ohne Not mit Unsinn bevormundet werden, ist das die beste Folge. Nun hat sich Marianne Blank aus dem Staub gemacht - die kann ja jetzt im hohen Norden ihre Hirngespinste weiterverfolgen - aber die Dittelbrunner Räte haben trotzdem den von uns kritisierten Unfug nicht aus ihrer Satzung ersatzlos gestrichen.
Nur gut, daß es in der heutigen Zeit Internetforen gibt und die Räte vor Wahlen nichts mehr fürchten, als berechtigte öffentliche Kritik an ihrer "Arbeit".
Gruß
Franz _________________ - HF - |
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Norbert Kühn

Anmeldungsdatum: 25.12.2006 Beiträge: 20 Wohnort: Dittelbrunn
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Verfasst am: 11.02.2008, 21:24 Titel: CSU-Räte verhindern... |
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In unserem schönen Bayernland sind bekanntlich am 2. März Kommunalwahlen.
Nun ist mir heute - am 11. Februar - ein Flyer der Dittelbrunner SPD ins Haus geflattert. Da stellen sich neben 20 Bewerbern für den Gemeinderat auch Rainer Patzke http://www.rainer-patzke.de als Bürgermeisterkandidat vor.
Statt sich der Erblasten von Marianne Blank zu entledigen steht unter dem Punkt Ökologie:
"Wir wollen... Schutz vor weiterer Strahlenbelastung durch Funkanlagen...".
Wohlgemerkt: keine Differenzierung. Das erinnert stark an die Wahlkampfstrategien eines Roland Koch...  |
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BPH
Anmeldungsdatum: 20.09.2006 Beiträge: 501 Wohnort: Buenavista del Norte (Teneriffa)
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Verfasst am: 03.03.2008, 12:01 Titel: Verpatztes Wahlergebnis? |
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Hallo Franz,
lieber Norbert Kühn!
Das Ergebnis der Kommunalwahl in Bayern am 02.03.2008 fand in der Gemeinde Dittelbrunn nicht den notwendigen - deshalb auch erwünschten - Erfolg.
Michael Herterich (natürlich CSU) verteidigte - wenn auch mit einem kleinen, unwesentlichen Stimmenverlust - gegen den wiederholt als Herausforderer angetretenen Rainer Patzke (SPD) seinen Bürgermeister-Posten.
Ob die Wahl des SPD-Kandidaten dem der CSU vorgezogen hätte werden können, lässt sich im Hinblick zum Thema "Ökologie" und dessen Bezugnahmen auf Realitätszustände schwerlich begründen. Ohne davon ausgehen zu können, dass einer der beiden Kandidaten fundiertes Wissen zum Funkbetrieb und seinen Auswirkungen besitzt, muss dahingehend anzumerken sein, dass von beiden Wahlkämpfern gewisse "Angstparolen" genutzt wurden, um so- und damit irgendwie zu "punkten".
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind für die Wahl eines Bürgermeisters andere Gründe als "Schutz" (vor Strahlenbelastungen durch Funkanlagen) beim Bürger gegeben. Doch trotzdem sind die plakativen Parolen für die in der Politik angewendeten Verquickungen artverwandter Themenbereiche zu einem Sinnbild geeignet, um mit einer "Erzeugung von Ängsten" eine gewünschtes Ergebnis zu erzielen. :idea:
Ich glaube mich daran erinnern zu können, irgendwo mal geschrieben zu haben, dass auch ein "Besenstiel" in Bayern gewählt würde, wenn auf dem nur "CSU" stehen würde. Dies scheint sich bei dieser Kommunalwahl auch sehr bestätigt zu haben.
"Angst" beflügelt schon manchen Bürger, sich bei seiner Stimmabgabe an bestimmte Kandidaten, mehr noch an deren "Parolen" zu erinnern. Während die "schwarzen Krähen" schon in früheren Jahren mit der Angst vor den "roten Socken", dem "Kommunismus" (der STATT einer "Freiheit" nicht wählbar sein könnte) und der Behauptung, dass ohne weitere Industrialisierung unser heiß geliebter Wohlstand gänzlich verlustig gehen würde, haben sich die "Angstparolen" für die - dumm gehaltenen - Bürger auf andere Bereiche verlagert. Doch die wenigsten wissen, dass von einem Funkamateur wie auch von einem CB-Funker wegen deren Hobbyaktivitäten keinerlei Schäden für Leben oder gar den Weltfrieden ausgehen...können!
Aber so mancher Bürger sieht sich doch schon zur Übernahme jener Hetze für seine zu erlangende "Überzeugung" beflügelt und ermutigt.
Na prächtig, wie sich die "Mündigkeit" (des Bürgers) erzielen/erziehen lässt...!
. _________________ Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern (Art. 5 GG),
egal ob sich jemand durch die Inanspruchnahme dieses Rechtes als Dummkopf beweisen will oder nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Burkhard P. Heid |
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Franz Hornauer Forenverantwortlicher

Anmeldungsdatum: 10.04.2006 Beiträge: 671 Wohnort: 83052 Bruckmühl/Mangfall
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Verfasst am: 04.03.2008, 21:17 Titel: CSU erlitt bei uns knapp 10 % Stimmenverlust |
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Hallo Burkhard und Norbert,
| BPH hat Folgendes geschrieben: | | Ich glaube mich daran erinnern zu können, irgendwo mal geschrieben zu haben, dass auch ein "Besenstiel" in Bayern gewählt würde, wenn auf dem nur "CSU" stehen würde. Dies scheint sich bei dieser Kommunalwahl auch sehr bestätigt zu haben. |
Sehr zu auch meiner Überraschung ist das nicht mehr ganz so schlimm. Bei uns in Bruckmühl hat die CSU gegenüber der Kommunalwahl im Jahre 2002 satte 9,45% Wählerstimmen verloren. Sie mußte 3 Mandate an andere Parteien abtreten. Und zu speziell der diesesmal erstmals angetretenen "Offenen Liste Bruckmühl" , welche von den 24 Gemeinderatsmandaten drei auf sich vereinen konnte, hatte ich auch einen kleinen Teil mit meinen Stimmen beigetragen.
Solange Schäuble auf Bundesebene im Amt ist und Beckstein das Widerspruchsrecht der Bürger gegenüber den Auswüchsen resultierend aus den ihren Gestaltungsspielraum weit überschreitenden Beamten (Burkhard, wir beide kennen da ja als jeweils Betroffener einen prikanten Fall), welche so zu mehr "Leistungspunkten" für ihre eigene Beurteilung und damit Entlohnung laut dem Beckstein'schen Geschwätz (Beamte nach Leistung bezahlen) kommen wollen, forciert, werde ich bei jeder Wahl auch alle Steigbügelhalter einer solchen Politik durch die Wahl entweder derjenigen, die hierzu in klare Opposition treten oder von Minderheitsgruppen abstrafen.
Eine leistungsgerechte Bezahlung von Beamten ist grundsätzlich nicht möglich, weil Beamte überall dort eingesetzt werden müssen, wo es um hoheitliche Rechte und Pflichten geht.
Leider ist vielen Hohlköpfen führender Politiker in diesem Lande die strikte Trennung zwischen der Erbringung wirtschaftlicher Leistungern - welche von Gewerbetreibenden alleine und nicht von staatlichen Einrichtungen zu erbringen sind - und hoheitlichen Aufgaben - welche von Beamten zu erledigen sind - nicht beizubringen. Es kann nicht sein, daß staatliche Institutionen bei der Erbringung von reinen wirtschaftlichen Dienstleistungen in Konkurrenz zu gewerblichen Erbringern solcher Leistungen treten und dann auch noch als Ausgestalter von Regeln und Pflichten zu ihrem eigenen Vorteil handeln können. Hier hat sich der Staat auf das Einnehmen von Steuern alleine der gewerblichen Dienstleistungserbringern zu beschränken.
Wer in seiner Partei als Kommunalpolitiker bzw. als Stadtrat/Gemeinderat nicht klar gegen den Generalverdacht, den Schäuble (aber auch der bayerische Innenminister Hermann) aufgrund seiner Hirngespinste mit seiner Online-Bespitzelung und Überwachung sowie der Vorratsdatenspeicherung öffentlich widerspricht, muß sich von mir als Steigbügelhalter bezeichnen lassen.
Soweit, wie es in Deutschland mit der staatlichen Überwachung seiner Bürger bereits gekommen ist und der daraus resultierenden Erfordernis, die führenden Politiker mittels Anrufung des Bundesverfassungsgerichtes in ihren perversen StaSi-Plänen zu stoppen, hätte es niemals überhaupt erst kommen dürfen.
Da die Ursachen bei den obrigkeitshörigen Mandatsträgern in den Kommunalparlamenten bereits zu finden sind, muß auch auf dieser Ebene durch den mündigen Bürger der Bockmist der "Parteielefanten" bereits abgewatscht weden.
Ich habe das bei diesen Kommunalwahlen getan und werde es auch bei den kommenden Wahlen wieder tun.
Wie man an Norbert's Beispiel in Dittelbrunn auch sehen kann, ist das zwingend erforderlich.
Wenn das Baurecht für die Hirngespinste von Funkfürchtern mißbraucht wird, muß auch dieser Unfug korrigiert werden.
In Kathastrophensituationen und dadurch bedingten Versorgungslücken mit Energie wie Strom etc. funktionieren meist die üblichen Kommunikationswege längere Zeit gar nicht mehr. Und unsere führenden Politiker merken exact erst dann, daß CB-Funk und Amateurfunk sehr wichtige Funkhobbys sind, wenn sie sie aktuell benötigen. Aber wenn man zuvor schon aktiv durch hirnrissige Knebelvorschriften die Ausübung solcher Hobbys vergellt hat, ist hald dann meist auch in Kathastrophenfällen kein unabhängig von externen Betreibern eigenständiges und sicheres Kommunikationsmittel mehr vorhanden.
Man kann natürlich auch Melder zu Fuß über viele dann zu gehende Umwege losschicken, wenn Menschen dringenst Hilfe benötigen.
Ich dachte, die Steinzeit wäre Vergangenheit ...
Franz _________________ - HF - |
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Norbert Kühn

Anmeldungsdatum: 25.12.2006 Beiträge: 20 Wohnort: Dittelbrunn
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Verfasst am: 01.04.2008, 20:26 Titel: Populismus |
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Hallo, liebe Forengemeinde,
die "Süddeutsche Zeitung" ist bekanntlich den Regierenden in München nicht so zugeneigt. Interessant war der Meinungsbeitrag von Heribert Prantl in der Ausgabe vom 26.03.08 ("Kuhschwanzpolitik" - Erwin Huber betreffend).
Prantl schreibt: "Der Populismus wird immer gegen etwas eingesetzt; populistische Politik versucht Emotionen dort zu wecken, wo Verstand nötig wäre. Populistisch ist also ein Politiker, der mit Ängsten arbeitet - vor dem Terrorismus, vor Ausländern, vor Kriminalität. Seine Politik ist populistisch, weil sie auf Instinkte setzt, zumeist auf niedere, und dies häufig auf Kosten von Minderheiten geht. Weil aber auch Ängste Konjunkturen haben, ist es nicht gewiss, dass das Spiel mit der Angst, das vorgestern noch gut funktioniert hat, auch heute noch funktioniert. ... Populismus verketzert, er vergröbert und vergrößert das Angstmachende. Manchmal ergeht es Politikern dabei wie dem Zauberlehrling: Die Ängste geraten außer Kontrolle, sind nicht mehr zu bändigen. ...". Ende des Zitats.
Das Ganze ist wie das Spiel, das Marianne Blank in Dittelbrunn mit ihrer Elektrosmog-Hysterie betrieben hat.
Bleibt nur zu hoffen, dass es ihr so ergeht, wie Prantl unter anderem schreibt:
"Dann kann es dem Populisten so ergehen wie dem Zündler, dem versehentlich das eigene Haus abbrennt. Roland Koch hat dies jüngst schmerzlich erfahren müssen".
Bleibt nur zu hoffen, dass die Damen und Herren Gemeinderäte in Dittelbrunn endlich einmal aufwachen, ihren Verstand einsetzen und nicht alles abnicken, was ihnen vorgelegt wird. Die nächste Watsch'n gibt es wohl bei den Wahlen im Herbst. |
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Norbert Kühn

Anmeldungsdatum: 25.12.2006 Beiträge: 20 Wohnort: Dittelbrunn
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Verfasst am: 10.05.2008, 17:13 Titel: mangelnde Einsicht |
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Wer nun gehofft hatte, nach Marianne Blanks Wegzug - siehe folgenden Text -
Neues aus Dittelbrunn
Stichwort "Funkamateur's Knallerbsenstrauch": Sie erinnern
sich vielleicht an die idyllische kleine Gemeinde in der Nähe
von Schweinfurt. In dieser Kommune gibt es einen wirklich
sehr bemerkenswerten Bebauungsplan, der die folgende
Passage enthält:
"Unzulässig sind bauliche Anlagen, Nebenanlagen und Einrichtungen
im Sinne des Paragrafen 14 BauNVO, die von
außen erkennbar technische Anlagen sind. Dies gilt insbesondere
für Funk- und Sendeanlagen (Antennenanlagen)
einschließlich der Masten."
Diese De-Facto-Aushebelung eines Bundesgesetzes namens
AFuG – im Klartext: diese den Amateurfunk vernichtend verhindernde
Bestimmung – wurde auf Betreiben der FDP-Politikerin
Marianne Blank erlassen. (Siehe Bericht in Ham-
Radio 2day Nr. 142 am 25.7.04 und FT 8/04, S. 8, FT 9/04, S.
3 und FT 10/04, S. 6). Frau Blank wohnte neben einem Funkamateur
und fühlte sich durch dessen doch tatsächlich gigantische
sechs Meter hohen Mast im Garten gestört. Eine Klage
gegen den Bebauungsplan scheiterte in zweiter Instanz beim
Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München, nicht zuletzt
ohne die Hilfe des Amateurfunkvereins des Betroffenen.
Nachlesen können Sie das alles im Internet bei
www.dl8nad.net. Nun, Marianne Blank hat die Segel gestrichen.
Wir zitieren dazu auszugsweise aus einer Pressemitteilung
der FDP Schweinfurt vom 18. September:
"Marianne Blank, langjähriges Mitglied des Gemeinderates
Dittelbrunn und Seniorenbeauftragte der Gemeinde, scheidet
wegen ihres Umzuges nach Schleswig-Holstein aus dem
Gemeinderat aus. Frau Blank, die sich auch als umweltpolitische
Sprecherin der FDP-Bayern und als unterfränkische
Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl 2003 einen Namen
gemacht hat, folgte einem Ruf an das Gymnasium Lütjenburg
im Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrum und wird dort als
Studienrätin arbeiten."
Über die Gründe kann man nur spekulieren – passte ihre
Mobilfunk- und Technologie-feindliche Grundhaltung doch
eigentlich überhaupt nicht zur Freien Demokratischen Partei,
die stets das unabhängige Eigenengagement von Bürgern
lobt und unterstützt. Hoffnung für Dittelbrunn? Vielleicht –
jedenfalls, was die Eigenschaft dieser Gemeinde als Amateurfunkfreie
Zone anbelangt. Doch aufgepasst: Frau Blank hat
bereits angekündigt, im Norden Deutschlands ihre politische
Arbeit fortsetzen zu wollen.
In der Umgebung von Lütjenburg sind Funkamateure (Red.:
OV M07, Lütjenburg, aufgepasst!) jedenfalls zur besonderen
Wachsamkeit aufgerufen. (Quelle: HamRadio 2day)
Anm. d. FT-Red.: Noch zu bemerken wäre, dass es einen
„Ruf“ an eine Schule für einen Lehrer gar nicht gibt, so etwas
gibt es nur für Professoren an Universitäten. Wenn ein Lehrer
von Bayern nach Schleswig-Holstein geht, muss er dass
schon selber initiiert haben. Im Fall von Frau Blank scheint es
es sich geradezu um ein Flucht zu handeln, ihre persönliche
Webseite hat sie abgeschaltet und keinerlei Informationen und
Gründe für ihren Weggang hinterlassen. Auch ihre Posten
und Pöstchen in Dittelbrunn wurden sozusagen einfach unbesetzt
zurückgelassen – eine feine Dame scheint das zu sein...
Ach ja, Frau Blank gehörte auch zum sogenannten „Kompetenzteam“
von Sabine Leuthäuser-Schnarrenberger in der
bayerischen FDP.
würde sich etwas tun, hat sich getäuscht. Bürgerinnen und Bürger in dem kleinen Dittelbrunner Ortsteil Pfändhausen, weitab von der Möglichkeit, DSL zu bekommen, wollten sich ein WiMAX-Netz einrichten lassen. Irgendwo im Ort hätte eine kleine Basisstation installiert werden müssen. Doch da ist wieder der "böse" Funk mit im Spiel! Mit einer Stimme Mehrheit hat der fortschrittsfeindliche Gemeinderat die Sache niedergeschmettert.
Die Bürgermesiter- und Gemeinderatswahlen in Bayern sind nun wieder Vergangenheit. Doch eine Rückblende: der SBD (= Soziale Bürgerliste Dittelbrunn, ein SPD-Anhängsel) - Bürgermeisterkandidat Rainer Patzke wollte in seinem Wahlkampf-Flyer auch nichts von Funk wissen. Man muss wissen: der gute Mann ist Entwicklungsingenieur in der Schweinfurter Großindustrie. Ob der sich in seinem Job "Technikfeindlichkeit" leisten kann??? Jedenfalls scheint er in die Fußstapfen von Marianne Blank zu treten.
Der kursiv gedruckte Text oben stammt aus dem Internet-Auftritt www.funk-telegramm.de (dort in der Navigationsleiste "kurze Meldungen" öffnen). Die Zitierungen "HamRadio 2day" stammen zum Teil aus den Seiten der "Arbeitsgemeinschaft Zukunft Amateurfunkdienst e.V." - www.agz-ev.de).
Und noch einen Joke hätte sich die Gemeinde Dittelbrunn beinahe geleistet. In dem neuen Baugebiet im Ortsteil Hambach - das mit der berühmt-berüchtigten Bestimmung zu Antennen im Bebauungsplan - wollte die Deutsche Telekom AG Telefon-Erdkabel verlegen - gegen Cash natürlich. Das missfiel dem umtriebigen Gemeinderat. Nächster Schritt: die Telekom hätte dann in dem "properen" Baugebiet Holzmasten wie anno dunnemals aufgestellt - mit oberirdischen Leitungen von Haus zu Haus. Da sind die Damen und Herren Gemeinderäte doch noch rechtzeitig eingeknickt. Also doch noch ein bisserl Fortschritt in der sonst ewig gestrigen Gemeinde. |
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