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Funk-Mitsprache-Forum Themen - auch (vereins)politische - rund um Funk
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Norbert Kühn

Anmeldungsdatum: 25.12.2006 Beiträge: 20 Wohnort: Dittelbrunn
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Franz Hornauer Forenverantwortlicher

Anmeldungsdatum: 10.04.2006 Beiträge: 671 Wohnort: 83052 Bruckmühl/Mangfall
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Verfasst am: 09.10.2008, 10:39 Titel: Watsch'n erteilt - Verstand verschollen |
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Hallo Norbert,
in den letzten Tagen war das Wehklagen bei der CSU groß. Auf viel zu vielen Baustellen wurde bei den Majestäten durch viel Hochmut der Größenwahn der CSU-Führungsspitze auffällig.
| Norbert hat Folgendes geschrieben: | | Bleibt nur zu hoffen, dass die Damen und Herren Gemeinderäte in Dittelbrunn endlich einmal aufwachen, ihren Verstand einsetzen und nicht alles abnicken, was ihnen vorgelegt wird. Die nächste Watsch'n gibt es wohl bei den Wahlen im Herbst. |
Hierzu muß ich feststellen, daß man nur etwas einsetzen kann, was man besitzt. Bei den Kopfnickern in Dittelbrunn fehlt mir die Erkenntnis, daß bei denen eigener Verstand oder gar Sachverstand vorhanden wäre. Nun hat die gesamte CSU bei den gerade gewesenen Wahlen nicht nur eine Watsch'n, sondern eine große Bockfotzn bekommen.
Nachdem ich gestern im Bayerischen Fernsehen ein Interview von Herrn Gottlieb mit dem wohl künftigen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Seehofer aufmerksam verfolgt und dabei bei Herrn Seehofer viele Aussagen zu hören bekam, die in die richtige Richtung laufen, sollte man diesem vielleicht in einer eMail mit einer Strichaufzählung alle die Punkte benennen, die zur Abstrafung der CSU geführt haben.
Dabei ist zwar bei etlichen Punkten nicht die CSU alleine treibende Kraft, aber Mitunterstützer auch auf Bundesebene.
Ich nenn mal nur einige Gründe für die Abstrafung der "Schwarzen":
- unbegründete Funktechnikfeindlichkeit
- sinnlose Kriegsbeteiligung in Afghanistan
- Versagen der staatlichen Aufsicht im Finanzwesen
- übertrieben ausgestaltetes Rauchverbot in Bayern (ich bin Nichtraucher!)
- seit über 40 Jahren bei fast allen staatlichen Regulierungen wurde konsequent die Benachteiligung der Kleinen und Kleinsten und dadurch verursacht viel unsinniger Verwaltungsaufwand vorangetrieben - immer war die CSU mit von der Partie. Generell: Die Schere zwischen Arm und Reich wurde und wird immer noch weiter geöffnet.
Daraus muß als Konsequenz unbedingt das Besteuerungsmodell dahingehend abgeändert werden, sodaß soziale Unternehmen deutlich begünstigt (weil dann viel weniger Leute dem Staat auf der Tasche liegen müssen) und AG's, welche ihren Vorstandsvorsitzenden und oberen Führungskräften sehr hohe Gehälter zahlen und betriebliche Vergünstigungen zuschanzen oder aufgrund internationaler Aktivitäten über Tochtergesellschaften im Ausland durch Verschiebepraktiken (Rechnungen innerhalb der Töchter mit der Konzernmutter) vor der eigentlich fälligen Steuerzahlung in Deutschland schönrechnen, während die Arbeitnehmer der kleineren Einkommensklassen gemoppt und bei jeder kleinsten Klemme gleich freigesetzt werden, um Gewinnmaximierung unter allen Umständen zu betreiben, aufgrund einer mathematischen Formel deutlich schlechter gestellt werden (damit haben es die Betriebe selber in der Hand, die sicherlich vorhandenen Standortvorteile in Deutschland nur dann nutzen zu können, wenn sie auch die Ausplünderung der Staatsressourcen unterlassen).
- sinnloser und weit übertriebener Überwachungsaufwand, Vorratsdatenspeicherung bringt nichts und verursacht horrende Kosten und kann und wird darüber hinaus für kriminelle Zwecke mißbraucht werden
- Schäuble ist die größte Gefahr für eine freiheitlich demokratische Grundordnung und muß dringend seines Amtes - sofort - enthoben werden.
Diese Punkte sollten fürs erste reichen, obwohl mir da schon noch etliche einfallen.
Gruß
Franz _________________ - HF - |
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Norbert Kühn

Anmeldungsdatum: 25.12.2006 Beiträge: 20 Wohnort: Dittelbrunn
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Verfasst am: 03.11.2008, 22:27 Titel: |
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Hallo, liebe Forengemeinde,
hallo Franz,
zunächst sollte jeder den folgenden Artikel aus dem "Schweinfurter Tagblatt" lesen:
http://www.mainpost.de/lokales/schweinfurt/Landkreis-Schweinfurt;art763,4717007
Ja, richtig gelesen: einstimmig!!! lehnte der Dittelbrunner Gemeinderat den Bau einer Mobilfunkanlage auf dem so genannten Marienbachzentrum (für Google-Earth-Nutzer: die Anschrift lautet Dittelbrunn, Am Steinig 1) ab. Dabei soll nur eine Versorgungslücke geschlossen werden - nicht mehr und nicht weniger. T-Mobile muss den nur wenige hundert Meter entfernten Standort in Schweinfurt an der Eselshöhe aufgeben (hierüber wurde Dittelbrunn mitversorgt). Das Marienbachzentrum, eine Mehrzweckhalle, liegt funktechnisch günstig am Ortsrand. Ähnliche Probleme wird auch noch Vodafone bekommen; dieser Betreiber hat derzeit noch den gleichen Standort auf einem größeren Wohnblock wie T-Mobile inne. Der von Michael Herterich angesprochene Mast gehört den Betreibern O2 und e-Plus und liegt auf einer Anhöhe (Hamberg) zwischen den Ortsteilen Dittelbrunn und Hambach. Er passt überhaupt nicht in die Netzphilosophie von T-Mobile. Dies den oberschlauen Gemeinderäten zu vermitteln haben die Telekomleute schon früher vergeblich versucht.
Das Verhalten des Gemeinderats ist mittlerweile keine Technikfeindlichkeit mehr, das ist schon (leider Gottes noch obergerichtlich sanktionierte) Ignoranz in hoch dosierter Form. Der Geist Marianne Blanks wabert immer noch durch die Gänge des Rathauses, obwohl sich die Dame bereits im Sommer des vergangenen Jahres (2007) aus Dittelbrunn zurückgezogen hat. Der betonköpfige Gemeinderat kann (und will!) sich nicht von dem geistigen Erbe der selbst ernannten Expertin in Sachen Funk trennen - ein Trauerspiel. Langsam aber sicher wäre es an der Zeit, dass sich die Kommunalaufsichtsbehörde - das Landratsamt Schweinfurt unter dem CSU-Landkreischef Harald Leitherer - einschaltet und den Bürgermeister samt seiner Fraktionsvorsitzenden der Rathausparteien "einbestellt". Es wird sich doch irgend jemand in seinem Haus finden, der den Damen und Herren grob erläutert, wie es um die technischen Abläufe und Gegebenheiten beim Mobilfunk eigentlich bestellt ist. Mangels tieferen Verständnisses für wahre Probleme von Bürgern (natürlich CSU-like) musste sich Leitherer allerdings in jüngster Vergangenheit des Öfteren schurigeln lassen. Eine weitere Baustelle wäre ihm da nicht besonders angenehm... Nicht zuletzt ist am dem Geeiere auch die Oberste Baubehörde in München schuld. Von diesem Anhängsel des Innenministeriums wären sehr deutliche Worte in Sachen Antennen mehr als wünschenswert.
Unsere beratungsresistenten Kommunalvertreter verschanzen sich daher allzu gern und besonders schnell hinter dem Schutzschild "Planungshoheit" - letztere muss bekanntlich als Begründung für allen mehrheitlich beschlossenen noch so großen Nonsens herhalten. Da ist wirklich Hopfen und Malz verloren...
Eigentlich haben Opportunisten in Kommunalparlamenten nichts zu suchen. Doch: durch das "wirkliche" Leben ist jeder schnell eines Besseren belehrt. Es bleibt am Ende zweierlei zu hoffen: dass sich einerseits recht viele Bürger bei ihren Mobilfunkbetreibern über das "schlechte" Netz beschweren (Schadensersatzfordrungen an die Gemeinde?), andererseits kein Gemeinderatsmitglied in eine Notsituation gerät, in der nur eine schnelle Hilfe per Handy angefordert werden könnte.
Norbert, DL8NAD |
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Franz Hornauer Forenverantwortlicher

Anmeldungsdatum: 10.04.2006 Beiträge: 671 Wohnort: 83052 Bruckmühl/Mangfall
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Verfasst am: 04.11.2008, 11:32 Titel: Dittelbrunner Gemeinderäte haben den Schuß noch nicht gehört |
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Hallo Norbert und Mitleser/innen,
die Gemeinderäte in Dittelbrunn haben den Schuß, welcher bei den vergangenen Landtagswahlen vom Wähler für die CSU abgefeuert worden ist, wohl noch nicht gehört. Denn Machtarroganz in Verbindung mit Lernresistenz wird früher oder später vom Wähler abgestraft.
| Das Schweinfurter Tagblatt hat Folgendes geschrieben: | „Wir sollten an unserem Konzept festhalten“, sagte Bürgermeister Michael Herterich zu einem Antrag der Deutschen Telekom, als Ersatz für einen geschlossenen Schweinfurter Mobilfunkstandort einen Turm am Marienbachzentrum zu bauen. Die Anlage könne auch am bestehenden Mast außerhalb der Ortschaft angebracht werden, so der Rathaus-Chef vor dem Gemeinderat, auf keinen Fall an öffentlichen Gebäuden: auch wenn die Telekom technische Gründe für ihren Standortwunsch geltend macht.
Ein Standort am Marienbachzentrum würde „totales Unverständnis“ in der Bevölkerung wecken, meinte auch Norbert Reuß. Martin Thomann sprach sich als Vorsitzender der SG Dittelbrunn gegen einen Mast an der Sporthalle aus, LarsGunther Neubauer verwies zudem auf die Nähe der neuen Grundschule. Rainer Patzke forderte die Telekom auf, sich hier technisch flexibel zu zeigen. Der Gemeinderat folgte diesen Standpunkten einstimmig. |
Das Leitmotiv der Gemeinderäte in Dittelbrunn lautet wohl so:
Sie scheinen auch zu glauben, mit dem Mandat des Gemeinderates auch gleich das für sachrichtige Entscheidungen in Sachen Mobilfunkstandorte erforderliche Wissen eingetrichtert bekommen zu haben. In der Praxis jedoch ist der langwierige Weg einer fundierten Ausbildung nebst ständigem Hinzulernen hierfür zwingend erforderlich.
Natürlich gilt dies alles nicht für Mobilfunkkritiker und hierbei speziell nicht für diejenigen unter ihnen, die als 1G-Kritiker tituliert werden und nahezu immer in öffentlichkeitswirksamen Märchenstunden die interessierte Bevölkerung regelrecht in panische Ängste treiben. Denn die dürfen einfach so ins Blaue hinein ihren wilden Spekulationen freien Lauf lassen - auch wenn rein gar nichts von ihren Behauptungen nachgewiesen werden kann. In Bayern ist so beispielsweise Dr Eger mit seiner "Naila-Studie" - ein Paradebeispiel für Statistikvergewaltigung - mit seinen markannten aber grottenfalschen Aussagen wie "Mobilfunkstrahlung wirkt, wie wenn Sie von 500000 Akupunkturnadeln mit 100 km/h getroffen werden" als selbsternannter Fachmann in Sachen Hochfrequenztechnik bekannt geworden. Dabei erfüllt er noch nicht einmal die elementarste Grundvoraussetzung, die für eine derartige Arbeit wie die der Naila-Studie zwingend erforderlich sind: Ein abgeschlossenes Studium im Fachgebiet Elektrotechnik mit Schwerpunkt Hochfrequenztechnik. Mehr Info hierzu
Aber es sind von den Einpeitschern unter den Mobilfunkkritikern noch lange nicht genügend Schweine durchs Dorf getrieben worden. Dr. Oberfeld aus Salzburg wollte im Frühjahr 2008 mit seiner "C-Netz-Studie" seinen mobilfunkkritischen Kollegen Dr. Eger noch toppen: Der fand gleich mittels leistungsgesteigerter Statistikvergewaltigung den Zusammenhang zwischen Krebsfällen um einen C-Netz-Basisstationssender, der am untersuchten Standort überhaupt nie existiert hatte.
Ich frage: Wann reagiert hier die österreichische Politik, indem sie solche Erzeuger von Scheinkranken durch Einbildung und wirtschaftsschädlichen Verunsicherern der gesamten Bevölkerung aus leitenden Positionen im Gesundheitswesen abberuft?
Aber auch andere Vorzeigestudien der Mobilfunkkritiker leiden an schweren wissenschaftlichen Mängeln, wie z.B. die Reflex-Studie, welche gar bei Leistunsgsflußdichten, wie sie bei Handys vorkommen können, Genveränderungen festgestellt haben will. Nun stellte sich heraus, daß hierbei Daten von einer Laborantin "fabriziert" worden sind, weil eine tatsächliche Verblindung durch die verwendeten Untersuchungsboxen nicht gegeben war.
Als diesen Fabrizierern von nichtexistenten Gefahren der Funktechnik ist auch Marianne Blank und auf deren verhaltensauffälligen Wirkens hin auch der restliche Dittelbrunner Gemeinderat auf den Leim gegangen.
Wielange werden diese Mandatsträger wohl noch brauchen, bis sie endlich kapieren, daß Mobilfunkmasten exact dorthin müssen, wo viel Anwender mobil telefonieren oder Daten austauschen wollen?
Wielange brauchen sie wohl noch, um zu realisieren, daß in erster Linie die Handynutzer nach dem Vorsorgeprinzip - wenn dieses denn schon herhalten muß - zu schützen wären und demzufolge wiederum die Sendemasten möglichst nahe genau an die Orte heran müssen, von denen sie sie ausgerechnet weit entfernt positionieren wollen? Aber wer weder von der zugrunde liegenden Physik und auch der Biologie kaum Ahnung hat, der kommt sich bei derart krassen Fehlentscheidungen wie in Dittelbrunn als Gemeinderat sicherlich besonders schlau vor.
Merke:
Herr, wirf Hirn vom Himmel!
Gruß
Franz _________________ - HF - |
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Norbert Kühn

Anmeldungsdatum: 25.12.2006 Beiträge: 20 Wohnort: Dittelbrunn
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Verfasst am: 31.07.2009, 17:20 Titel: |
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Liebe Forengemeinde,
zu dem Thema "Antennenverbot in Dittelbrunn" ist an dieser Stelle schon viel geschrieben worden. Die Texte sind derart umfangreich geworden, so dass der schnell lesende Forumsbesucher den Überblick verliert. Ich habe mir daher überlegt, wie ich die Problematik komprimiert darstellen kann. Mit dem nachfolgenden Schriftsatz dürfte alles gesagt sein - Gemeindeverwaltungen und Kommunalparlamentarier müssen sich offenbar nicht an einmal gegebene schriftliche Zusagen halten (das Schriftstück wurde offenbar auch dem Verwaltungsgerichtshof in München vorenthalten!). Ein derartiges Verhalten wäre im Zivilleben undenkbar.
[img]http://www.norbertkuehn.de/Dokumente/Gemeinde%20vom%2016.05.1996.pdf[/img]
Norbert Kühn |
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Franz Hornauer Forenverantwortlicher

Anmeldungsdatum: 10.04.2006 Beiträge: 671 Wohnort: 83052 Bruckmühl/Mangfall
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Verfasst am: 01.08.2009, 10:57 Titel: Thema Hochfrequenz für sich alleine schon zu komplex |
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Hallo Norbert,
Du hattest folgendes formuliert:
| Zitat: | Liebe Forengemeinde,
zu dem Thema "Antennenverbot in Dittelbrunn" ist an dieser Stelle schon viel geschrieben worden. Die Texte sind derart umfangreich geworden, so dass der schnell lesende Forumsbesucher den Überblick verliert. Ich habe mir daher überlegt, wie ich die Problematik komprimiert darstellen kann. Mit dem nachfolgenden Schriftsatz dürfte alles gesagt sein - Gemeindeverwaltungen und Kommunalparlamentarier müssen sich offenbar nicht an einmal gegebene schriftliche Zusagen halten (das Schriftstück wurde offenbar auch dem Verwaltungsgerichtshof in München vorenthalten!). Ein derartiges Verhalten wäre im Zivilleben undenkbar.
[img]http://www.norbertkuehn.de/Dokumente/Gemeinde%20vom%2016.05.1996.pdf[/img]
Norbert Kühn |
Zunächst mache ich Deinen angegebenen Link anklickbar:
http://www.norbertkuehn.de/Dokumente/Gemeinde%20vom%2016.05.1996.pdf
| Zitat: | | Die Texte sind derart umfangreich geworden, so dass der schnell lesende Forumsbesucher den Überblick verliert. |
Das ist eines der Hauptprobleme überhaupt. Grundsätzlich, wenn es um Hochfrequenzdinge geht. Innerhalb der gesamten Elektrotechnik ist alleine der Bereich Hochfrequenztechnik so komplex, daß der Laie kaum überhaupt eine Möglichkeit hat, die jeweiligen Aussagen klar zuzuordnen und sich ein qualifiziertes Urteil bilden zu können. Unter den Mobilfunkkritikern der ersten Generation befinden sich soviele Dampfplauderer, die Aussagen aus Studien solange in die gewünschte Richtung verbiegen, bis sie zu ihrem Ziel, die verhaßte Funktechnik vernichten zu können, passend geworden sind.
Einige dieser Themen habe ich im Forenzweig "Gesundheitsbeeinflussung durch Hochfrequenz" aufgegriffen und kommentiert.
Solange allerdings Abgeordnete in Berlin tätig sind, die ihre ureigensten Rechte und Pflichten noch nicht mal kennen - sodaß das Bundesverfassungsgericht sie überhaupt erst darauf hinweisen muß - ist kaum die Gewähr geboten, daß diese in der Regierung mit ihren Verbrecherschutzgesetzen dem Anspruch des Souveräns auch nur annähernd gerecht werden.
Schriftliche Zusagen werden hald auch "angepaßt", wenn die Mehrheitsmeinung der Dummschwätzer unter den Komunlaparlamentariern an Lautstärke überwiegt. Papier ist geduldig. Dann ist hald irgendwann in einer Geheimsitzung ein gegenteiliger Beschluß gefaßt worden.
Als gemeiner Bürger kann man sich nur auf eines verlassen: Daß man verarscht wird und am Ende die Zeche zahlen muß!
Franz Hornauer _________________ - HF - |
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