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CSU-Räte verhindern sinnvollen Funkbetrieb
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Franz Hornauer
Forenverantwortlicher


Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 673
Wohnort: 83052 Bruckmühl/Mangfall

BeitragVerfasst am: 24.04.2007, 19:18    Titel: Dittelbrunn lebt noch im Mittelalter Antworten mit Zitat

Hallo Norbert,

wo denkst Du hin? Falschbeurkundung im Amt? In Dittelbrunn?? Ja niiieee und nimmer!

In Dittelbrunn gilt Deutsches Recht offensichtlich nicht, was man ja am Beispiel der Bebauungssatzung und deren Umsetzung in der Praxis erkennen muß. Dort leitet das am lautesten schreiende "Herdentier" die ganze Horde, während sich der Rest nicht traut, seine Zustimmung dem vollbrachten Unsinn zu verweigern. Hauptsache, man hat Ruhe.

Aber das Gebahren speziell der CSU ist schon auffallend seltsam: Da werden kritische Stimmen aus den eigenen Reihen durch Bespitzelung und der daraus resultierend sollenden Diffamierung auf Elefantenkurs zu trimmen versucht. Und wehe, es macht jemand aus dem bespitzelten Kreise öffentlich - so wie das die Fürther Landrätin Pauli tat - und auch noch gepaart mit eigenen Forderungen nach mehr Basisdemokratie; ja der kann was erleben: Der darf sich nämlich gleich eine neue Heimat suchen - am besten im Ausland -, weil durch die öffentlichen Parteiparolen das Ansehen seiner Person vollends demontiert wird.

Früher hatte man Hexen verbrannt und die CSU hat so wie die sich aktuell gibt derlei Tun - nur moderner - immer noch in ihrer Agenda. Sowas ist äußerst beschämend. Hatte doch Frau Pauli zunächst nur ihre eigene Bespitzelung - völlig zu Recht - öffentlich gemacht.

So eine Partei ist für einen ehrlichen Demokraten nicht wählbar.

Das Recht ist in Deutschland zu einer Floskel verkommen, unter der häufig gewählte Mandatsträger nicht das verstehen, was in Gesetzen steht, sondern das, was sie persönlich gerne hätten.

Wen interessiert da schon der § 348 des Strafgesetzbuches? Papier ist schließlich geduldig und wer weiß denn später noch wirklich, was sich tatsächlich zugetragen hatte? Im Zweifelsfall sind sich dann die machtgeilen Räte darin einig, daß richtig protokolliert worden ist.

Somit wird auch in Dittelbrunn die Korrektur der Bausatzung durch das einfache Streichen der in diesem Forum bereits mehrfach kritisierten Bestimmungen auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben werden.

Dieser St.-Nimmerleinstag rückt dann in greifbare Nähe, wenn der bisherige Bürgermeister aus seinem Amt ausgeschieden ist und zusätzlich die Mehrheitsverhältnisse für einen Nachfolger recht knapp sind. Dann plötzlich braucht man ja die dummen und geknebelten Bürger wieder für ein Mandat.

Vor ein paar Tagen ist zwar gleich gar schon die von mir kritisierte Internetseite auch mal wieder aktualisiert worden, doch nicht nur auf den Bildern auf der Startseite der CSU Hambach läßt Väterchen Frost nach wie vor grüßen.

Damit bleibt demonstriert, wie die Volksvertreter dort ihrer Zeit hinterher rennen, anstatt vorausschauend zu planen und zu regeln.

Moderne Funktechnik wie z.B. WiMax hätten wahrscheinlich auch gerne etliche Bürger dort - aber bei der arg eigenwilligen Gestaltung der Bebauungssatzung kann das eigentlich kaum im Einklang mit den jetzigen Vorschriften bezüglich technischer Außenanlagen gehen.

Vorschriften des Mittelalters passen hald nicht mehr im 21. Jahrhundert.

Mit freundlichen Grüßen nach Dittelbrunn und der Hoffnung nach göttlicher Eingebung für die Dittelbrunner Räte verbleibe ich


Franz Hornauer
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Norbert Kühn



Anmeldungsdatum: 25.12.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Dittelbrunn

BeitragVerfasst am: 27.05.2007, 20:57    Titel: Neues aus Dittelbrunn Antworten mit Zitat

Hallo Franz,
liebe Forengemeinde,

die Gemeinde ist nicht nur wegen ihrer eigenwilligen Bebauungspläne - weg mit den bösen, bösen Funkantennen - verhaltensauffällig.

Seit Herbst gärt es auf einem anderen Gebiet (ich bitte mir nachzusehen, dass ich das hier in einem Forum für Funk bringe). Da gibt es im Kindergartenrecht in Bayern neuerdings eine "Gastkinder-Regelung". Nur kurz: Wenn Kinder einen Kindergarten außerhalb des Hoheitsgebiets einer Gemeinde aufsuchen, sollte die Wohnsitzgemeinde Ausgleichszahlungen an den anderen Kindergarten leisten. Das ist in einigen Fällen auch in Dittelbrunn so. Dass sich Dittelbrunn wehrt - na ja... es geht ums liebe Geld. Was aber dem Fass den Boden raushaut, ist etwas Anderes: Die Namen der Kinder sind im Amtsblatt der Gemeinde aufgeführt worden. Ein wohl etwas eigentümliches Verständnis in Sachen Datenschutz... Was soll man da von einer Kommune denken, die schon mit dem kleinen Einmaleins des Baurechts ihre Probleme hat? Mad

Ich kenne die Leiterin des betroffenen Kindergartens persönlich. Sie (und natürlich die Eltern) sind auf 150...
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Norbert Kühn



Anmeldungsdatum: 25.12.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Dittelbrunn

BeitragVerfasst am: 02.07.2007, 18:53    Titel: Ergänzung zu meinem vorangegangenen Beitrag Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Forengemeinde,

dass der Grundstücksmarkt seit Jahren nicht gerade boomt, ist ein offenes Geheimnis. Fast jedes Dorf meint dennoch, mehr oder minder große Baugebiete ausweisen zu müssen. Nun, mit etwas Geschick und attraktiv gestaltetem Umfeld gelingt es doch, Bauplätze zu vermarkten. Grundsätzlich gelten hier die Gesetze der Marktwirtschaft. Wenn man schon in Konkurrenz mit umliegenden Gemeinden steht, sollten sich die Damen und Herren Gemeinderäte einmal an die Nase fassen und fragen, warum es der Gemeinde Dittelbrunn bis heute nicht gelungen ist, im Neubaugebiet des Ortsteiles Hambach nur einen einzigen Bauplatz zu verkaufen. Der Quadratmeterpreis wurde auf nunmehr 60 Euro abgesenkt, und einen Kinderbonus von 5 Euro gibt's zusätzlich - laut jüngstem Gemeinderatsbeschluss. Wenn sich aber die potenziellen Käufer mit Bebauungsplänen herumschlagen müssen, in den jeder Pf.... geregelt ist, sieht man schon mal vom Kauf ab. Die Nachbargemeinde Poppenhausen in Unterfranken macht's vor: da gibt es Bestimmungen nur für das Allernotwendigste! Vonwegen "Antennenverbot" und ähnliches. Vielleicht lernt man in Dittelbrunn doch eines Tages dazu. Dass die Bauplätze unverkäuflich herumliegen, Erschließungsmaßnahmen aber dennoch getroffen werden müssen, geht zu Lasten des Steuerzahlers. Im kommenden Jahr sind in Bayern Kommunalwahlen. Rolling Eyes
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Norbert Kühn



Anmeldungsdatum: 25.12.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Dittelbrunn

BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 20:54    Titel: Rückzug? Antworten mit Zitat

Liebe Forengemeinde,
Marianne Blank legt ihr Gemeinderatsmandat nieder!
Meldung in der heutigen Ausgabe des "Schweinfurter Tagblatt" (17. Sept. 2007).
:lol:
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Franz Hornauer
Forenverantwortlicher


Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 673
Wohnort: 83052 Bruckmühl/Mangfall

BeitragVerfasst am: 18.09.2007, 08:44    Titel: Marianne Blank legt ihr Gemeinderatsmandat nieder? Antworten mit Zitat

Marianne Blank legt ihr Gemeinderatsmandat nieder?

Na sowas. Das ist ja schon mal ein sehr guter Anfang, wenn sich wohl aufgrund der in diesem Falle für die Gemeinde Dittelbrunn höchst schädlichen Folgen durch die unsinnigen Baubestimmungen als Ergebnis der mobilfunkkritischen Phrasen Marianne Blanks mehr und mehr Druck auf diese Mandatsträgerin im Laufe der Zeit aufgebaut hatte.

Nachweise einer gesundheitsschädlichen Wirkung resultierend von den elekromagnetischen Feldern, welche von Funkantennen des Amateurfunks abgestrahlt werden, sind indes immer noch gar keine erbracht.

Die mit viel Taktiererei indirekt in der Dittelbrunner Bausatzung verankerte Bestimmung, wonach technische Einrichtungen im Außenbereich ab einer bestimmten Größe nicht angebracht werden dürfen, stellen für die betroffenen Bürger eine völlig unsinnige Nutzungseinschränkung ihrer Grundstücke - und damit Wertminderung - dar.

Aber in Dittelbrunn sitzen auch offensichtlich ohne Marianne Blank noch genügend Räte, die dringend durch frische und unvoreingenommene Leute ersetzt werden sollten. Denn wer so einen groben Unfug zum Nachteil seiner Bürger in einer Bauordnung mitträgt, kann nicht das Wohl seiner vertretenen Bürger im Auge gehabt haben. Vielmehr wurde bei der seinerzeitigen Abstimmung sich von diesen nicht die Mühe gemacht, den von Marianne Blank vorgetragenen Sachverhalt überhaupt explizit durch unabhängige Fachleute nachzuprüfen zu lassen, um sich ein umfassendes Urteil zur Sachlage bilden zu können. Stattdessen wird aus Bequemlichkeitsgründen einfach den Vorträgen - denn belastbare Argumente konnte (und könnte diese heute immer noch) nicht vorgetragen haben - der strahlenfürchtenden "Beißzange" abnickend zugestimmt. Man will ja nach der Sitzung noch zum Stammtisch und der Magen knurrt schon.

Leider wissen - nicht nur in Dittelbrunn - die Mandatsträger zu weit mehr als der Hälfte nicht, was alles zu einem Vertretungsmandat auch an Pflichten gehört - so sei hier bspw. nur die Sorgfaltspflicht genannt.

Daher passiert es immer wieder, daß von resolut und mit allen Wassern der Argumentationskunst - auch bei völliger Unwissenheit zur eigentlichen Sache - auftretenden Zeitgenossen sich Schnarchzapfen unter den Räten (die häufig die Mehrheit in den Gremien darstellen) in ihrer Meinungsbildung leicht manipulieren lassen. Hauptsache, es ist danach wieder Ruh.

Die Nachteile unsinniger Begrenzungsregularien hat eine Mehrheit der betroffenen Bürger zu tragen und für die solche Nachteile begründende, absolute Minderheit ergeben sich absolut gar keine Vorteile. Nur aufgrund von Hirngespinsten wurden in Dittelbrunn Bürger in ihren Nutzungsfreiheiten ohne Not begrenzt.

Franz
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Norbert Kühn



Anmeldungsdatum: 25.12.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Dittelbrunn

BeitragVerfasst am: 27.10.2007, 10:10    Titel: nichts dazugelernt... Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Forengemeinde,
hallo Franz,
es war schon zu erwarten, dass der Gemeinderat in Dittelbrunn nicht lernfähig ist. Auch nach dem "glorreichen" Abgang von Marianne Blank hält die Mehrheit nach wie vor nichts davon, ihre (künftigen) Mitbürger am technischen Fortschritt teilhaben zu lassen.
Die Zeitungsmeldung ("Schweinfurter Tagblatt" vom 26. Oktober 2007) lautet (Auszug):
"Baugebiet Hambach: Aufgrund nicht umlagefähiger Kosten von 86.000 Euro bei der Erschließung des Baugebiets an der Maibacher Straße in Hambach lehnte der Gemeinderat ein entsprechendes Angebot der Firma 'Kabel Deutschland' ab."
Wir wissen: "Kabel Deutschland" bietet quasi aus einer Steckdose neben einer Vielzahl von Rundfunk- und Fernsehprogrammen auch Telefondienste und "schnelles" Internet günstig an (soll keine Werbeeinschaltung von mir sein, sondern nur Information!). Nun war es ein Anliegen von Edmund Stoiber und seiner CSU-Truppe, auch das flache Land mit "schnellem" Internet zu versorgen. Vielleicht liest diese Zeilen auch der eine oder andere Ministerialbeamte in München... Es passt halt nichts zusammen in dieser Gemeinde: nur Bonsai-Antennen zulassen, dass beispielsweise ja keine größere Schüssel oder DVB-T-Antenne (Tallage!) installiert werden kann - und das noch draufsetzen!
Übrigens: nicht nur der Internetauftritt der Hambacher CSU ist nicht auf der Höhe der Zeit. Die Gemeinde www.dittelbrunn.de hat hier auch erheblichen Nachholbedarf! :lol:
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